Thema Ortsumfahrung

  • Nachdem uns im Frühjahr bis "Ende Oktober, spätestens im November" Studien für die Ötzer Ortsumfahrung versprochen worden sind – hat schon irgendjemand irgendetwas vernommen? Oder sollte es doch so kommen, wie manche längst orakelt haben, dass die Studien "natürlich für den Wahlkampf zweckentfremdet werden würden, worauf man Gift nehmen könne"?

So stand das Versprechen in der Zeitung:

Leserpost, -anregungen

  • Bzgl. des Berichts vom neuen SPAR-Markt (hier nachzulesen: https://www.lebenswertesoetz.at/spar-ist-die-grune-tanne-fehl-am-platz/) gibt es eine Info von einem Ötzer, der offensichtlich aus einem anderen Grund Kontakt mit der SPAR-Direktion hatte. Er sagt, es wäre nun seitens der Betriebsführung eine Bepflanzung im östlichen Bereich des Geländes, in dem sich derzeit eine kleine Wiese befindet, geplant.

  • Wer den Bericht in der TT bzgl. der Motorradlärmreduktion gelesen hat: Wir freuen uns, dass die Kühtaier Straße nach wie vor auf unsere Anregung hin (hier nachzulesen: https://www.lebenswertesoetz.at/laerm_freizeit-verkehrslaerm-2/) im Programm zu finden ist:

  • Verwundert zeigt sich ein Ötztaler, welcher dieses Foto in der Area 47 geschossen hat:

Er meint: "Was soll daran so cool sein, wenn man in ein bis dato offensichtlich unberührtes Naturgelände mit einem Bagger eine Schneise hineinschlägt?" Das müsse man doch nicht unbedingt zur Schau stellen. So ein Transparent sei eigentlich aus der Zeit gefallen und es sei überhaupt fraglich, ob damit Werbung gemacht werden könne oder solle.

  • Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Bau des Ötztaler Golfplatzes kam schon vor längerer Zeit die Anregung, man solle sich in anderen Regionen, speziell auch in Nordeuropa, umsehen, wo schon längst naturnah gebaut würde.

    Studien, gerade in Amerika, hätten eine signifikante Erhöhung von schweren Erkrankungen bei Golfplatzangestellten zutage gefördert, die tagtäglich mit Pestiziden, Fungiziden und dgl. zu tun gehabt hätten. Auch die Golfer seien zunehmend sensibler, was die Behandlung des Spieluntergrundes angehen würde. Motto: Lieber einmal ein Gänseblümchen oder Unkraut als alles niedergebügelt.

    Vielleicht eine Anregung an die Golfplatzinitiatoren oder -betreiber. Möglicherweise könnte ein naturnahes Anlegen des Golfplatzes sogar ein Marketinginstrument der Zukunft werden, wer weiß?

Infos zu naturnahen Golfplätzen, die offensichtlich in Deutschland bereits stark im Kommen sind:

Lebensraum Golfplatz
10 “Blühende Golfplätze” erhalten neue Auszeichnung

(best)