Auf jedem Fall muss das neue Ding mit dem derzeit vieldiskutierten "Kraftwehrk" Tumpen-Habichen zu tun haben:

Die Ache links, ein "Weer" rechts. Geht es also um die auf dem Bild dargestellte Staumauer? Oder doch um eine neue, unterhalb liegende Ortschaft?

Der Begriff "Weer" steht zweimal im Ötzer Gemeinderatsprotokoll (Link am Ende dieses Artikels). Es handelt sich also garantiert nicht um einen Vertipper. Im amtlichen Schriftstück wird er als Bezeichnung für die Staumauer verwendet - und ist somit schon einmal falsch geschrieben. Richtig schreibt man "Wer" *). Vermutlich.

Weer muss daher etwas anderes sein: Sicher ein Ort wie im Unterland! Diese Annahme würde auch obiges Bild bestätigen, in dem eine Tafel für eine mögliche Liftverbindung ins Auge springt: Von Weer nach Weerberg.

Man fragt sich im selben Moment, wo nun denn dieses Weer/Ötztal liegen soll. Die Antwort scheint einleuchtend – und ist in diesem Fall in einem Bindestrich versteckt: Der neue Ort liegt zwischen Tumpen-Habichen. Er fängt oben bei der Staumauer an und reicht hinunter bis zum "Kraftwehrkshaus" in Habichen.

In Habichen selbst wird aufgrund des zügigen Baufortschritts bereits fleißig an einem Postwurf für die Eröffnungsfeier gebastelt. Fix ist, dass dabei die Weerer-Vereine eingebunden sein werden. "Wehr" etwas auf sich hält, ist dabei: Von "Feuerweer" bis Radsportverein! Wahrscheinlich spielt auch die MK Weer direkt auf dem "Wer". "Weerhaft" und stramm sind sicher auch wieder die Schützen vertreten. "Meer" brauchsch wirklich nimma!

Die Einladung für die Eröffnung des Weerer-Krafthauses ist gerade im Entstehen begriffen. Im Bild die aktuelle Version des Postwurfes. (Fotohinweise: Tiwag, Gemeinde Oetz, Wkipedia, Weerer Vereine)

*) Satire

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Link zum Protokoll:

Neuer (alter) Wirbel um das KW Tumpen-Habichen
Nach dem letzten Wirbel um das Kraftwerk Tumpen-Habichen nun der Nächste. In diesem Falle wäre es vermeidbar gewesen, wäre der Gemeinderat im Jahre 2010 seinen Verpflichtungen nachgekommen.