Als man in den Jahren 1953/54 die Neue Bielefelder Hütte erbaute, brauchte man Holz. Viel Holz. Deshalb wurde rund um den neuen Standort fleißig gerodet. Auch eine als gerade Linie erkennbare Trasse einer Materialseilbahn wurde angelegt.

Dieses Roden war auch der Grund, warum man die Bielefelder lange Zeit von vielen Stellen des Ötzer Talkessels aus gesehen hat. Die bereits ein wenig Älteren erinnern sich: Sie stand gut ersichtlich auf einer kahlen Anhöhe und lange kündeten viele Baumstümpfe, wie dieser auf untenstehendem Ausschnitt einer alten Postkarte von den sicherlich beschwerlichen Arbeiten vor fast 70 Jahren, als noch nicht einfach eine Motorsäge zum Fällen hatte angeworfen werden können ...

(Zum Vergrößern jeweils Bilder anklicken).

Heute ist die Bielefaldr zum Teil aus unserem Blickfeld verschwunden. Zum Beispiel, wenn wir vom Schwimmbad aus hinaufschauen. Dort, wo früher die Hütte zu sehen war, befindet sich jetzt – Wald.

Die Bäume, in diesem Fall die Zirben, sind wieder nachgewachsen und haben damit unterhalb der 2.150 m hoch gelegenen Hütte wieder der Originalzustand hergestellt.

Wenn das nur immer so ginge! So denkt wohl jetzt gerade manche(r) angesichts der derzeitigen Horrormeldungen bzgl. Klimaveränderung & Co.  Wenn sich nur alles wieder wie von selbst einrenken würde ...

***

Über Kurioses & Erheiterndes anlässlich des Baus der beiden Bielefelder Hütten vielleicht ein andermal. (best)