Jetzt, wo sich die Badesaison dem Ende nähert, ein Blick zurück zum Schwimmen in vergangenen Jahrzehnten: Dort, wo sich heute zwischen dem Seehäusl und dem Piburger See ein ökologisch sicherlich wertvoller Schilfgürtel befindet, lagerten einst die sonnenhungrigen Badenden.

Schirme waren damals offensichtlich noch keine vonnöten gewesen, und wer sich noch selbst daran erinnert: Der Boden vibrierte wenn jemand darüber ging. Genauso, wie er es heute noch tut, wenn man im Gastgarten des Seehäusls sitzt und jemand strammen Schrittes vorbeimarschiert. Grund dafür ist der moorartige Aufbau des Bodens, unter dem sich wohl nach wie vor Wasser befindet.

Insgesamt ein Beispiel für eine Stelle in unserem Gemeindegebiet, an welcher der Natur im Vergleich zu vor 60/70 Jahren wieder mehr Platz eingeräumt wurde. Zwar auch nur deshalb, weil nun mehr Badende als früher in der in den 1980er Jahren neu erbauten und erweiterten Badeanstalt Platz finden. Aber, trotzdem und immerhin: Ein Kleinod, ein Lichtblick mehr! Gerade, weil es dafür an anderen Stellen leider mitunter steil bergab geht.

Über die Anfänge des Schwimmens am Piburger See und die damit verbundenen Kuriositäten vielleicht ein andermal. (best)