Zuletzt haben sich manche Dinge, natürlich aus unserer Warte betrachtet, in die richtige Richtung entwickelt. Drei Beispiele:

Skigebietszusammenschluss Hochötz-Kühtai
Wie bekannt, hat sich der Ötzer Gemeinderat mit 15:0 Stimmen für einen 60 bis 80 Millionen Euro teuren Zusammenschluss der beiden Skigebiete Hochötz und Kühtai über das Naturjuwel Feldring/Schafjoch ausgesprochen.

Heute schaut es anders aus:

Die Oberländer Rundschau berichtet, dass der zwischenzeitlich "kontrovers diskutierte Zusammenschluss" jetzt vom Tisch sei. Gerade angesichts der aktuellen Entwicklungen möglicherweise eine Entscheidung, die uns viel Kopfweh und eine leere Gemeindekasse erspart. Den wahren Wert des Nichtbauens wird man in einigen Jahren erkennen.
Wir freuen uns, einen positiven Beitrag zu diesem Sinneswandel geleistet zu haben.

Ötzer Verkehrsinseln
Weil die Situation bei unseren derzeitigen Verkehrsinseln stark verbesserungswürdig ist, hat Lebenswertes Ötz vor einigen Monaten angeregt, man könnte auch bei diesen einen Schritt in eine andere, bessere Richtung unternehmen.
Der Artikel dazu war dieser:

Andernorts summt´s – bei uns schweigt die Steinwüste
Ein einfacher Vergleich: Wie wird eine Kleinigkeit, eine Nebensächlichkeit, anderswo behandelt – und wie bei uns? Damit man den Unterschied sieht.


Das Thema kam daraufhin in den Gemeinderat und wurde dort so abgehandelt:

Die Hoffnung hat sich also vergrößert, dass sich auch in diesem Bereich etwas Richtung Positivem ergibt. Und wenn man schon dabei ist: Vielleicht könnte man auch dieses Leitsystem am südlichen Ortseingang, seit letztem Winter beschädigt, wieder auf Vordermann bringen:


Verkehrsbelastung Kühtaierstraße, südlicher Ortseigang
Weil auch die Anwohner der Kühtaierstraße und der Hauptstraße am südlichen Ortseingang unter der Verkehrsbelastung zu leiden haben, haben wir eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen und uns daraufhin mit den entsprechend Verantwortlichen auf Bezirksebene zusammengeschlossen. Derart konnten bereits einige Dinge zum Besseren verändert werden. Dazu zählen unter anderem das Aufmalen von Geschwindigkeitsbegrenzungen und Warnhinweisen auf die Fahrbahn, das das Anbringen eines Spiegels sowie das Aufmalen von Haifischzähnen bei der Abzweigung zum Örlachweg, vermehrte mobile Geschwindigkeitskontrollen sowie die Bereitschaft, beim Übergang vom Feuerwehrhaus Richtung Brandach einen sicheren Fußgängerübergang zu gewährleisten (zur Erhebung wurde eine Zählanlage verwendet).

Jüngster Grund zur Freude: Die Kühtaierstraße wurde in jenes Programm des Landes aufgenommen, welches langfristig auch für eine Lärmreduktion sorgen könnte! Dazu wird in einem ersten Schritt eine Verkehrszählanlage installiert, die in weiterer Folge auf Lärmradar umgerüstet werden könnte:  

Wir freuen uns über die Fortschritte und bleiben selbstverständlich auch andernorts am Ball.